Zeitungsartikel: Mit Internet-Software zum Erfolg
Die Comvation AG aus Thun ist auf Expansionskurs: Das Softwareunternehmen hat mit «Contrexx» ein Produkt zur Gestaltung von Internetseiten lanciert, das weltweite Erfolge erzielt – dank Know-how aus der Region.
«Unsere Firma beweist, dass man auch mit relativ bescheidenen finanziellen Mitteln eine Software entwickeln kann, die weltweit erfolgreich ist», sagt Ivan Schmid. Er hat vor vier Jahren das Thuner Softwareunternehmen Astalavista IT Engineering GmbH gegründet, das vor einem Jahr in die Comvation AG umgewandelt worden ist (vgl. Kasten). Angefangen als Firma, die sich auf Sicherheitsprodukte im Internet spezialisierte, hat sich der Betrieb in der Zwischenzeit hauptsächlich der Entwicklung von Software zugewendet. Die Eigenentwicklung «Contrexx», eine Software, die dem Aufbau von Internetseiten dient, hat Comvation die Marktführerschaft in diesem Bereich in der Schweiz eingebracht.
Die Kundschaft, die momentan noch vor allem aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich stammt, wird immer internationaler: Die Firma kann erste Erfolge in Spanien verzeichnen und streckt ihre Fühler Richtung Amerika aus.
Autor: Silvan Gertsch
Quelle: Espacemedien (Thuner Tagblatt und Berner Zeitung)
Originalartikel »
Veröffentlicht am
10:22:16 08.08.2008
Die Kundschaft, die momentan noch vor allem aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich stammt, wird immer internationaler: Die Firma kann erste Erfolge in Spanien verzeichnen und streckt ihre Fühler Richtung Amerika aus.
Von Polo bis Mercedes
Aus dem Zweimannbetrieb ist in nur vier Jahren eine Aktiengesellschaft mit 18 Mitarbeitern geworden. Der Standort im Bälliz musste aus Platzgründen aufgegeben werden, seit zwei Jahren befindet sich der Sitz von Comvation im Innopark Thun. Mehr als 31000 Mal wurde die Software «Contrexx» seit ihrer Lancierung im Mai 2005 installiert – über hundert KMU aus Thun und Umgebung gestalten ihre Homepage bereits mit dieser Software. Und auch bekannte Namen wie die Frutiger AG, Polo Hofer, das Lauberhorn-Skirennen oder das neue Thuner Fussballstadion verdanken ihren Internetauftritt Comvation. Blickt man über die Grenzen der Region hinaus, so stösst man auf Firmen wie Avia, Mercedes-Benz oder die Swisscom, die auf das Produkt des Thuner Softwareunternehmens setzen.Stark dank Vertrieb
Möglich sei dies in erster Linie wegen des Vertriebsnetzes: «Unser Marketingbudget für eine Markterschliessung ist beschränkt, da wir ein Kleinunternehmen sind. Deshalb setzen wir auf Werbeagenturen, Webdesigner und Marketingspezialisten wie beispielsweise Werbelinie, Dänzer Werbung und Cre8 Exclusivdesign, die mithelfen, das Produkt zu vertreiben», sagt Markus Binggeli, Mitglied der Geschäftsleitung. Zum Erfolgsrezept hinzu kommt die Tatsache, dass «Contrexx» einfach zu bedienen sei. Ivan Schmid ist überzeugt: «Ein Kunde schafft dank unserem Programm den Aufbau seiner Webseite in nur einem Tag.» Und nicht zuletzt könnten die Kunden auch von der Betreuung profitieren, die andere Anbieter von Produkten zur Gestaltung von Internetseiten nicht immer anbieten können.Regionales Know-how
Dass sich Comvation auf dem Markt behaupten kann, ist nicht selbstverständlich. In ihrem Tätigkeitsgebiet, dem sogenannten Web-Content-Management-System, seien weltweit schätzungsweise über fünfhundert verschiedene Systeme im Umlauf. Comvation selber ist ein junger Anbieter, der auf regionales Know-how mit Mitarbeitern aus Thun setzt. «Wir bilden auch Lehrlinge als Informatiker aus. Unsere Angestellten sind zwischen 20 und 24 Jahren alt», sagt Ivan Schmid. Sie seien besorgt, das Zugpferd «Contrexx» im Sinne von Comvation weiterzuentwickeln – und es den Wünschen der Kundschaft anzupassen.Autor: Silvan Gertsch
Quelle: Espacemedien (Thuner Tagblatt und Berner Zeitung)
Originalartikel »
Veröffentlicht am
10:22:16 08.08.2008

