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Onlineumsatz um das 325-fache gesteigert!

Das visionäre Denken von Ruedi Gerber, dem Mitinhaber von Blumen Gerber & Co., hat sich bezahlt gemacht. Die ganze Geschichte gibt es im Interview.

Onlineshop-Geschichte der Blumen Gerber & Co.

 

„Wir wollen bei einem nächsten Ereignis, das den Onlinehandel erfordert, fit sein!“

Die Blumen Gerber & Co. ist in den Bereichen Floristik, Gartencenter, Zierpflanzenproduktion mit Grosshandel und Dienstleistungen rund um eine «Grüne Oase» für das Zuhause tätig. In der Firma sind je nach Jahreszeit bis zu 35 Personen angestellt. Geführt wird sie in der dritten Generation von Ruedi Gerber und Stephan Nyffeler.

Was die Blumen Gerber & Co. ausmacht, ist ihre Weitsichtigkeit. Sie haben sich für den “Sprung auf den digitalen Zug” entschieden und bereits im Jahr 2017 einen Webshop erstellt, dies kam ihnen besonders jetzt sehr zugute, doch das lesen Sie alles am besten direkt im Interview mit Ruedi Gerber:

Eckdaten zur Entwicklung des Onlineshops:

  • Steigerung der Bestellungen im ‘Corona-April’ um das 200-fache
  • Steigerung von durchschnittlich 1-2 Produkten pro Bestellung auf 6-7 Produkte
  • Onlineumsatz um das 325-fache gesteigert

Generell schnellten die Seitenimpressionen im ersten Halbjahr (vergl. zu 2019) um das 7-fache in die Höhe - die Besucherzahlen gar um das 10-fache.


Wieso haben Sie sich bereits im Jahr 2017 für einen Webshop entschieden?

Obschon wir wussten, dass unser Geschäft vor allem von Emotionen lebt mit dem Einkaufserlebnis vor Ort, waren und sind wir uns der Wichtigkeit der Digitalisierung bewusst, es ist ein zusätzlicher Markt/Absatzkanal.

Welche Reaktionen haben Sie im Bezug auf Ihren Onlineshop von Ihren Kunden in der aktuellen Corona-Zeit erhalten?

Fast durchwegs positive Reaktionen. Die Menschen waren ganz einfach froh, dass Sie irgendwo noch auf unkomplizierte Weise die Möglichkeit hatten Blumen und Pflanzen zu bestellen um wenigstens zuhause eine «grüne Oase» zu haben.

„Wir hätten dieses Volumen mit telefonischen Bestellungen gar nicht bewältigen können.“

Was war für Sie das wertvollste an Ihrer Weitsicht im Bezug auf die Digitalisierung?

Obschon der Shop, aufgrund des für uns sehr hohen Bestellvolumens, einige Kinderkrankheiten aufwies, die wir schlicht vorher nicht durchgetestet haben, war das Grundgerüst vorhanden und es konnten sehr schnell nur noch Anpassungen gemacht werden anhand der fortlaufenden Praxiserfahrungen. Zudem hätten wir dieses Volumen mit telefonischen Bestellungen gar nicht bewältigen können.

Wie möchten Sie zukünftig Ihren Online Shop nutzen respektive gibt es geplante Erweiterungen?

Das Bestellvolumen ist nach der Ladenöffnung wieder sehr stark zurückgegangen, was wir auch erwartet haben. Dennoch sind wir überzeugt, dass wir diesen Kanal im Bereich des Sortiments, in der Benutzerfreundlichkeit wie auch in der Backend Optimierung weiter ausbauen müssen, da dieser Bestellkanal auch in unserer Branche aufgrund des längerfristigen Konsumentenverhaltens wachsen wird. Und nicht zuletzt wollen wir bei einem nächsten Ereignis, das den Onlinehandel erfordert, fit sein.

Wie stehen Sie generell zur Digitalisierung?

Ich persönlich erachte die Digitalisierung als grosse Lebens-Komfortsteigerung. Sei es im privaten- oder geschäftlichen Bereich. Im privaten Bereich ist es sicher eine Frage der richtigen Nutzung der unendlichen Datenmenge. Wenn Prozesse im Geschäftsbereich zuerst durchdacht und verbessert und dann digital richtig umgesetzt werden, ist dies aus meiner Sicht, nebst gutem Personal, einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in einer Firma. Und so wie ich es erlebe, werden die gesamten IT Dienstleistungen immer besser und dazu noch günstiger!

„Wichtig ist, dass wir in unserem Geschäft die Situation rückwirkend analysieren und die nötigen Verbesserung jetzt umsetzen, in der IT und auch in allen anderen Bereichen, damit wir für die nächste unvorhersehbare Herausforderung bereit sind -  und die kommt ganz sicher.“

Welche “Learnings” ziehen Sie aus der aktuellen Situation?

Aus Krisen geht man gestärkt hervor. Für mich ist das ein unnötiger und floskelhafter Spruch. Niemand von uns möchte sicher privat und geschäftlich eine solche Situation wie wir Sie im März erlebt haben noch einmal erleben. Wichtig ist, dass wir in unserem Geschäft die Situation rückwirkend analysieren und die nötigen Verbesserung jetzt umsetzen, in der IT und auch in allen anderen Bereichen, damit wir für die nächste unvorhersehbare Herausforderung bereit sind und die kommt ganz sicher.

Sie zeigten ein sehr visionäres Denken, wieso haben Sie trotz fleurop & anderer Anbieter dennoch einen eigenen Webshop gemacht?

Fleurop ist natürlich der Marktplayer. Auch wir sind Fleurop Mitglied und generieren ein recht grosses Volumen über diesen Kanal. Finanziell ist natürlich ein Direktverkauf über unseren Shop interessanter als über einen Blumenvermittler. Zudem haben wir über unseren eigenen Shop auch die Möglichkeit Ware aus unserem gesamten Sortiment anzubieten und nicht nur Floristik und Geschenkartikel wie bei Fleurop. Und wie ich bereits erwähnt habe, sind die Erstellungskosten für einen Shop sicher heute geringer als vor Jahren bei gleichzeitig höherer Professionalität und Benutzerfreundlichkeit.

Wir bedanken uns bei Herrn Gerber für das Gespräch und die vielen tollen Gedanken!

Ruedi_Gerber

 

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