Künstliche Intelligenz verändert die ganze digitale Welt. Für uns bei Comvation ist klar: Wir nutzen KI dort, wo sie unseren Arbeitsalltag wirklich einfacher macht. Nicht als Spielerei, sondern als Werkzeug. Immer praxisnah, sicher und so integriert, dass sie zu unseren Abläufen passt.
Bevor wir irgendetwas automatisieren, nehmen wir uns Zeit für eine Bestandsaufnahme. KI ist schliesslich kein Zauberstab, der alles automatisch besser macht (auch wenn uns beim Schreiben dieses Textes Gemini freundlich aus dem Browserrand zuwinkt). Entscheidend sind die Fragen: Wo verlieren wir im Alltag Zeit? Welche Abläufe wiederholen sich? Welche Arbeitsschritte verlangen viel manueller Aufwand, bringen aber wenig Mehrwert?
Genau dort setzen wir an. Nur wenn der Einsatz von KI klar hilft, Prozesse schlanker macht oder die Qualität steigert, integrieren wir sie. Das ist kein Selbstzweck, sondern eine bewusste Entscheidung. KI soll uns Freiraum geben für das, was unsere Projekte wirklich voranbringt: gute Lösungen, sauberen Code und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Kund:innen.
Wir haben die letzten Monate verschiedene KI-Ansätze getestet. Einige davon waren sofort hilfreich, andere zeigen, wo noch Grenzen liegen.
Die KI-gestützte Dokumentation von Meetings hat sich als echter Gewinn erwiesen. Statt 30 Minuten für Notizen und Überarbeitung brauchen wir heute oft nur noch 5 Minuten, um eine automatisch erstellte Zusammenfassung zu prüfen und zu finalisieren. Inklusive To-Dos und Entscheidungen. Wir setzen das gerne auch in externen Terminen und Workshops ein.
KI hilft uns, schneller funktionierende Prototypen zu entwickeln. Ideal, um Ideen zu testen.
Ein Beispiel: Innerhalb von etwa zwei Stunden entstand ein lauffähiger Prototyp, der via Gemini und Python Angebote über die Moco-API befüllt. Dabei wurde auch klar: Die API bietet noch nicht alles, was wir brauchen. Auch solche Grenzen zeigt KI deutlich auf.
Für einen Kunden haben wir KI genutzt, um den Markt strukturiert zu durchleuchten.
Die Analyse lieferte eine klare Übersicht zu USPs, CTAs und Verbesserungspotenzialen der eigenen Webseite, inklusive konkreter Handlungsempfehlungen. So lässt sich Recherche schnell und datenbasierter umsetzen.
Damit wir langfristig profitieren, gehen wir das Thema strategisch an. Schritt für Schritt.
Wir prüfen gezielt, welche KI-Lösungen uns wirklich unterstützen. Testversionen wie „AI Rovo“ oder Atlassian Intelligence schauen wir uns nur dann genauer an, wenn sie ein klar definiertes Ziel adressieren. Das ist auch nötig, denn der Markt entwickelt sich rasant: Fast täglich tauchen neue Tools, Features und Versprechen auf. Alles zu testen wäre nicht nur extrem zeitintensiv, sondern würde schnell den Fokus verwässern. Deshalb arbeiten wir mit einer klaren Strategie: Wir definieren im Voraus, was wir testen wollen, warum, wie und in welchem Zeitraum.
Wenn wir Prototypen entwickeln oder Erfahrungen sammeln, dokumentieren wir diese sauber. So entsteht ein gemeinsamer Wissenspool, der Doppelarbeit verhindert und schnelle Fortschritte ermöglicht. Bei uns gilt: Sharing is caring. Wir teilen nicht nur Erfolge, sondern auch Flop. So profitieren alle im Team davon, als hätten sie das Tool oder den Ansatz selbst getestet. Das bringt uns als Unternehmen am meisten weiter. Wir prüfen ausserdem, ob ein gemeinsamer Model Context Protocol Server (MCP) für uns sinnvoll ist.
KI soll uns unterstützen, nicht verlangsamen, verwirren oder neue Risiken schaffen. Deshalb arbeiten wir bei Comvation nach klaren Leitlinien, die sowohl unsere Arbeit vereinfachen als auch unseren Kund:innen Sicherheit und Qualität bieten:
Bevor wir neue Tools einführen, prüfen wir, ob Google Workspace, Atlassian oder andere bestehende Systeme die gleichen Funktionen bereits integriert anbieten.
Das hat gleich mehrere Vorteile. Auch für unsere Kund:innen:
Datenschutz und Sicherheit ist gewährleistet, denn wir bleiben in einem Umfeld, das wir kennen und bereits sauber eingerichtet haben.
Kosteneffizienz, weil wir nicht für jede Kleinigkeit ein neues Abo abschliessen müssen.
Stabilität, da wir keine Insellösungen verwenden, die irgendwann nicht mehr aktualisiert werden oder schlecht in die restliche Infrastruktur passen.
Ungeprüfte KI-Apps oder spontane Experimente mit fragwürdigen Tools kommen nicht in unsere Systeme. Schon gar nicht, wenn sie Daten ausserhalb sicherer Umgebungen verarbeiten oder nicht klar dokumentiert sind.
Für unsere Kund:innen bedeutet das:
Ihre Daten landen nicht irgendwo im Internet.
Projekte basieren auf stabilem, professionellem Werkzeug, nicht auf schnellebiger Trendsoftware.
Ergebnisse lassen sich langfristig nachvollziehen und weiterentwickeln.
Bevor wir ein weiteres Tool einkaufen, prüfen wir sorgfältig, ob bestehende Software nicht bereits ein KI-Update anbietet, das dieselbe Funktion erfüllt.
Warum das relevant ist:
Weniger Komplexität in der Entwicklung.
Bessere Integration zwischen Systemen, was Projekte zuverlässiger macht.
Weniger Kosten, die indirekt auch Projektbudgets zugutekommen.
Welche Tools wir in der Webentwicklung regelmässig verwenden, erfährst du hier.
Wir testen neue Möglichkeiten, weil wir ständig besser werden wollen. Aber wir tun es bewusst, nicht um des Testens willen. KI soll uns im Alltag Zeit sparen, Prozesse vereinfachen oder Qualität erhöhen. Kurz: Alles, was wir ausprobieren, muss greifbaren Nutzen erzeugen.
Wir begegnen den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz offen und chancenorientiert. Aber gleichzeitig bewahren wir einen kritischen und verantwortungsbewussten Umgang, besonders im Hinblick auf Daten und die Auswirkungen auf unsere Arbeitsweisen. Für uns steht klar ein verantwortungsvoller Einsatz im Vordergrund.
Hast du Lust, gemeinsam mit uns zu schauen, wo KI in deinem Webprojekt wirklich Mehrwert schafft? Wir freuen uns auf den Austausch.
Pic Credit: Denis Freitas
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