CMS Evaluation: Tipps zur Wahl des passenden CMS

Entwicklung, Technologie

Andy Wirth

18. Mai 2022

So findest du das CMS, das wirklich zu deinen Zielen passt

Stehst du vor der Wahl eines neuen Content Management Systems (CMS)? Oft wird diese Entscheidung zu technisch angegangen. Doch ein CMS ist kein reines IT-Projekt , es ist das Werkzeug, mit dem dein Marketing und dein Vertrieb täglich arbeiten.

Hier erfährst du, wie wir bei Comvation die ideale Lösung für dich evaluieren und worauf du achten solltest.

Weg vom „Haus-System“, hin zur besten Lösung

Wir glauben nicht an die eine „Eierlegende Wollmilchsau“, in die wir all unsere Kunden pressen. Stattdessen stellen wir deine funktionalen Anforderungen, deine bestehenden Systeme und deine künftigen Visionen in den Vordergrund. Unser Ziel ist es, das System zu finden, das deine Strategie unterstützt – und nicht ausbremst.

1. Die Strategie gibt den Ton an (nicht die IT)

Oft wird die Wahl des CMS rein aus technischer Sicht betrachtet. Natürlich muss das System sicher und stabil sein. Aber: Das CMS hat oft nur wenige Berührungspunkte mit deiner internen IT-Infrastruktur. Es sollte deshalb primär deine Digitalstrategie unterstützen. Ein gutes CMS verbindet deine Website sinnvoll mit Drittsystemen (z. B. ERP, CRM) und automatisiert Prozesse, statt neue Hürden zu schaffen.

2. Skalierbarkeit: Denk gross, fang passend an

Deine Website ist das Zentrum deines digitalen Business. Achte darauf, dass dein CMS mit deinen Bedürfnissen mitwachsen kann.

  • Modularer Aufbau: Wir setzen heute oft auf Composable Architecture. Das bedeutet, wir kombinieren die besten spezialisierten Tools (Best-of-Breed), statt alles in ein riesiges, unflexibles System zu packen.

  • Headless-Optionen: Die Möglichkeit, deine Inhalte auch an andere Systeme oder Apps auszuspielen, hält dir für die Zukunft alle Türen offen.

3. Die Freiheit von Open Source & modernen Systemen

Wir sind Fans von Lösungen, die dir Freiheit lassen. Open Source bedeutet für dich: kein „Vendor Lock-in“. Du bist nicht auf Gedeih und Verderb an einen einzigen Anbieter gebunden.

  • Schnelle Innovation: Grosse Communities sorgen für stetige Weiterentwicklung.

  • Transparente Kosten: Achte bei der Kalkulation nicht nur auf die Einführung, sondern auf die Total Cost of Ownership (TCO). Dazu gehören Hosting, Sicherheits-Updates, Support und die laufende Weiterentwicklung.

4. System-Architektur: Best-of-Breed statt All-in-One

Wir raten davon ab, alles (CMS, Shop, CRM, ERP) in einer einzigen „All-in-One“-Lösung zu bündeln. Wenn du später eine Komponente austauschen willst, müsstest du sonst alles neu bauen.

  • Unsere Empfehlung: Wähle für jede Aufgabe das beste Werkzeug. Wir vernetzen diese Systeme dann intelligent miteinander (zum Beispiel mit Automatisierungs-Tools wie n8n).

5. Agiles Vorgehen: Das MVP-Prinzip

Ein digitales Produkt muss zum Start nicht zu 100 % fertig sein. Wir starten oft mit einem MVP (Minimum Viable Product). Mit einer stabilen Basisversion, die bereits echten Mehrwert bietet. Auf Basis von echtem Nutzerfeedback bauen wir das System dann schrittweise aus. Das spart Budget und verhindert Fehlentwicklungen.

Fazit: Welches ist das beste CMS?

Es gibt keine pauschale Antwort, denn das „beste“ System ist immer dasjenige, das deine spezifischen Probleme löst. Auch wir haben Favoriten, die wir aufgrund ihrer Performance, Sicherheit und Flexibilität schätzen:

  • Websites & Content: Hier setzen wir leidenschaftlich gerne auf Statamic, aber auch auf Strapi oder Neos, wenn es das Projekt erfordert.

  • E-Commerce: Hier sind Shopify oder Sylius oft die erste Wahl für performante Shops.

Bist du gerade in der Evaluationsphase? Wir unterstützen dich nicht nur bei der Wahl des Systems, sondern planen mit dir die gesamte System-Architektur, damit dein digitales Business auf einem soliden Fundament steht.

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